Berlin – Reichstag und Spree bei Dämmerung

Maklerprovision zurückfordern in Berlin

Berlin, die pulsierende Hauptstadt mit über 3,7 Millionen Einwohnern, verzeichnet seit Jahren steigende Immobilienpreise. Vom historischen Brandenburger Tor bis zur UNESCO-geschützten Museumsinsel prägt ein vielfältiges Stadtbild den Wohnungsmarkt – und damit auch die Maklerlandschaft.

Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen liegt bei 5.135 €/m², während der Markt eine moderate Preissteigerung von +0,7 % aufweist. Bei Kaufpreisen in dieser Höhe summieren sich Maklerprovisionen schnell auf fünfstellige Beträge – Beträge, die Betroffenen nach dem BGH-Urteil möglicherweise zustehen.

Auch Makler mit Sitz in Berlin sind vom wegweisenden BGH-Urteil betroffen, das bundesweit die Wirksamkeit von Online-Maklerverträgen in Frage stellt. Die örtliche Zuständigkeit bestimmt sich nach dem Sitz des Maklers (vgl. §§ 12, 17 ZPO). Je nach Streitwert sind das Amtsgericht oder das Landgericht Berlin zuständig (Landgericht Berlin: Tegeler Weg 17-21, 10589 Berlin). Seit 2026 werden Klagen mit Streitwert bis 10.000 € vor den Amtsgerichten verhandelt. Betroffene sollten ihre Ansprüche zeitnah prüfen lassen, da Verjährungsfristen zu beachten sind.

Zuständiges Gericht in Berlin

Landgericht Berlin

Tegeler Weg 17-21, 10589 Berlin

Das Landgericht Berlin ist bei Streitwerten über 10.000 € für zivilrechtliche Klagen im Bezirk Berlin zuständig. Landgerichte behandeln komplexere zivilrechtliche Streitigkeiten und fungieren auch als Berufungsinstanz für Amtsgerichte. Zuständig ist das Gericht am Sitz des Beklagten – also dort, wo der Makler seinen Sitz hat. Rückforderungsansprüche gegen Immobilienmakler mit Sitz im Gerichtsbezirk werden hier verhandelt.

Das BGH-Urteil einfach erklärt: Ihr Weg zur Rückzahlung der Maklerprovision

Häufige Fragen

Immobilienmarkt in Berlin

Der Berliner Immobilienmarkt zeigt sich nach Jahren dynamischen Wachstums im Jahr 2026 stabiler. Eigentumswohnungen werden im Durchschnitt für 5.135 €/m² gehandelt, während Einfamilienhäuser bei 3.941 €/m² liegen. Die Preissteigerung von +0,7 % deutet auf eine Konsolidierung nach den Boom-Jahren hin.

Als größte Stadt Deutschlands mit 3,7 Millionen Einwohnern bleibt die Nachfrage hoch, insbesondere in zentralen Bezirken wie Mitte, Prenzlauer Berg und Charlottenburg. Die Nähe zu Wahrzeichen wie dem Brandenburger Tor und der Museumsinsel macht bestimmte Lagen besonders attraktiv.

Käufer sollten beachten, dass trotz moderater Preisentwicklung die absolute Höhe der Preise Berlin zu den teuersten deutschen Städten zählt – nach München und Hamburg auf Platz 3. Wer in den vergangenen Jahren über einen Makler gekauft hat, hat entsprechend hohe Provisionen gezahlt, deren Rückforderung sich wirtschaftlich lohnen kann.

Mehr Informationen zur Rückforderung von Maklerprovision.