
Leverkusen, mit rund 162.000 Einwohnern zwischen Köln und Düsseldorf gelegen, verbindet Chemie und Sport: Das Bayer-Werk als Chemie- und Pharmakonzern, die BayArena als Heimat von Bayer 04 Leverkusen, der Chempark als größter Standort seiner Art und der Japanische Garten im Carl-Duisberg-Park prägen das Stadtbild und machen Leverkusen für viele Kaufinteressenten attraktiv.
Eigentumswohnungen kosten in Leverkusen durchschnittlich 2.600 €/m², Einfamilienhäuser rund 2.300 €/m². Bei üblichen Kaufpreisen erreichen Maklerprovisionen schnell vierstellige oder fünfstellige Beträge – Beträge, die nach dem BGH-Urteil unter Umständen zurückgefordert werden können.
Das BGH-Urteil betrifft auch Online-Maklerverträge, wenn der Makler seinen Sitz in Leverkusen hat. Maßgeblich für den Gerichtsstand ist der Sitz des Maklers (§§ 12, 17 ZPO). Abhängig vom Streitwert sind das Amtsgericht oder das Landgericht Leverkusen zuständig (Amtsgericht Leverkusen: Morsbroicher Straße 78, 51377 Leverkusen); seit 2026 sind Verfahren bis 10.000 € Streitwert den Amtsgerichten zugewiesen. Betroffene sollten ihre Ansprüche zeitnah prüfen lassen.
Das Amtsgericht Leverkusen ist bei Streitwerten bis 10.000 € für zivilrechtliche Klagen im Bereich Leverkusen zuständig. Amtsgerichte sind die erste Instanz für zivilrechtliche Streitigkeiten im unteren Streitwertbereich. Maßgeblich ist der allgemeine Gerichtsstand am Sitz des Beklagten – der Makler mit Sitz im Gerichtsbezirk kann hier verklagt werden.
Der Leverkusener Immobilienmarkt wird vom Bayer-Standort, dem Chempark und der Köln-Nähe geprägt. Eigentumswohnungen liegen im Schnitt bei 2.600 €/m², Einfamilienhäuser bei 2.300 €/m².
Bei den üblichen Kaufpreisen fallen Maklerprovisionen entsprechend aus. Wer über einen Online-Maklervertrag gekauft hat, sollte prüfen lassen, ob eine Rückforderung nach dem BGH-Urteil in Betracht kommt.
Mehr Informationen zur Rückforderung von Maklerprovision.